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Tierisches Vergnügen im All

Ein 'Hund' spielt auf dem Titan mit einem Ball (Foto: Eso)
Ein 'Hund' spielt auf dem Titan mit einem Ball (Foto: Eso)
Die schärfsten Bilder, die je vom Saturnmond Titan gemacht wurden, zeigen äußerst ungewöhnliche Formationen. Angesichts der spektakulären Aufnahmen ging offenbar selbst mit nüchternen Forschern die Fantasie durch. So zeigen die Fotos ihrer Ansicht nach einen "Drachenkopf"und einen "Hund", der einen Ball jagt. Bei den "Tieren auf Titan" handelt es sich um helle und dunkle Strukturen auf der Mondoberfläche, die unterschiedlich viel Sonnenlicht reflektieren. Als einziger Mond in unserem Sonnensystem besitzt Titan eine dichte Atmosphäre, allerdings nicht aus Sauerstoff, sondern aus Methan. Dicke Wolken hüllen den Saturnmond ein und verbergen ihn vor unserem Auge. Mit dem im infraroten Lichtbereich arbeitenden Very Large Telescope (VLT) in Chile ist es Forschern nun gelungen, einen indirekten Blick auf Titan zu werfen.

 

Tiefkühltruhe Titan
Für die Forscher eindeutig ein Drache (Foto: Eso)
Für die Forscher eindeutig ein Drache (Foto: Eso)
Der zweitgrößte Mond in unserem Sonnensystem wird zurzeit weltweit beobachtet. Denn auf seiner Oberfläche soll Anfang 2005 die Sonde Huygens landen. Für den Landeanflug der europäischen Raumsonde wird eine genaue Karte der Mondoberfläche benötigt. Bei den neu entdeckten hellen Strukturen, die viel Sonnenlicht reflektieren, könnte es sich um von Eis bedeckte "Kontinente"oder Hochebenen handeln. Die dunklen Strukturen, die das meiste Licht absorbieren, lassen sich als Ozeane deuten. Denn jüngste Radarmessungen legen nahe, dass zumindest ein Teil der -175°C kühlen Titanoberfläche von einem Ozean bedeckt ist.

Reise in die Vergangenheit
Mit seiner dichten Atmosphäre, einem eigenen Wetterkreislauf und möglichen Ozeanen ist Titan neben der Erde in unserem Sonnensystem einzigartig. Experten vermuten, dass Titans Atmosphäre dem Zustand der frühen Erdatmosphäre vor der Entstehung des Lebens ähnelt. Die Landung von Huygens auf dem Saturnmond verspricht deshalb eine Zeitreise in die Vergangenheit zu werden.

 

Fotoserie Ungewöhnliche Bilder von Titan

 


Diese Aufnahmen Titans wurden innerhalb einer Woche aufgenommen (Foto: MPI für Astronomie)

*Titan wurde in mehreren Wellenlängen zeitgleich beobachtet (Foto: MPI für Astronomie).
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 ...TÜRKISCHE  PILOTEN JAGEN UFO....

...laut pressemitteilung der türkische zeitung " HÜRRIYET " sollen sich zwei türkische jet-piloten eine verfolgungsjagd mit einem unbekannten flugobjekt geliefert haben....die beiden piloten haben während eines routinefluges über der provinz IZMIR das UFO gesichtet ....in ihrem bericht an die leitstelle beschrieben die piloten das obejekt als helles und rasend schnelles flugobjekt in form einer scheibe....auf den radarschirmen der frühwarnzentrale wurde jedoch kein derartiges flugobjekt gesichtet....die verfolgungsjagd dauerte angeblich ca. eine halbe stunde, bis sich das UFO, nach angaben der piloten, " mit sehr hoher geschwindigkeit " entfernte..die türkische luftwaffe nahm inzwischen ermittlungen auf...dabei soll auch die US-raumfahrtbehörde NASA konsultiert werden...


                                               cyber_ship
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Das Innere der Whirlpool Galaxie
Juli 2002   Doris Unbehaun    

Neue Aufnahmen, welche mit dem Chandra Röntgenobservatorium gewonnen wurden, zeigen das brisante Innere der beiden verschmelzenden Galaxien NGC 5194 und NGC 5195, zusammen besser bekannt als Messier 51 oder "Whirlpool Galaxie".

Nun haben Wissenschaftler mit Hilfe der hohen Auflösung des Chandra Röntgenteleskops das Innere der Whirlpool enthüllt. Man entdeckte eine große Anzahl von punktförmigen Röntgenquellen, welche man Schwarzen Löchern und Neutronensternen in binären Sternsystemen zuordnet. Außerdem wurden in der größeren der beiden Galaxien die Röntgenstrahlung von Gaswolken aufgefangen, die sich über- und unterhalb des im Röntgenlicht hellen Kerns der Galaxie befinden.

mehr Infos        http://www.astronomie.de

Planetenschirm-News!

 

Gibt es doch ein Parallel-Universum? 


26.04.02 Vor 14 Milliarden Jahren kollidierte unser Universum mit einem parallelen Schattenuniversum. Vor dieser Kollision war das Universum kalt und so gut wie leer. Der Zusammenprall zündete in unserem Universum den Urknall und stieß das Schattenuniversum wieder von uns weg –bis zur nächsten Kollision in einigen Billionen Jahren. Die zentrale Rolle in der Theorie der beiden Kosmologen Steinhardt und Turok spielt ein Kraftfeld, das so genannte Radionfeld. Dieses Radionfeld agiert in einer aus vier Raumdimensionen und einer Zeitdimension bestehenden Raumzeit, dem so genannten Bulk-Universum. Unser eigenes Universum, das eine Raumdimension weniger besitzt, bildet eine "Bran" (Kunstwort aus Membran) in diesem Bulk-Universum. Außer unserer existiert noch eine weitere Bran – ein zu unserem eigenen Universum paralleles Schattenuniversum.

mehr Infos     http://hcw2000.pitas.com/

Leben auf fernen Planeten
Unterirdische Mikroben machen's vor
Der Mars (Foto: dpa)In einer unterirdischen Quelle haben US-Forscher eine einzigartige Bakterienkolonie entdeckt, die als Modell für außerirdisches Leben dienen kann. Die Mikroorganismen existieren unter Bedingungen, wie sie auch unter der Oberfläche anderer Planeten wie dem Mars und auf dem Jupitermond Europa vermutet werden.

Das berichtet das Team um Francis Chapelle vom US Geological Survey in Columbia im Fachblatt "Nature". Statt des Sonnenlichts dient den Bakterien Wasserstoff aus dem Gestein als Energiequelle. Dabei produzieren sie Methan als Nebenprodukt.

Älteste Mikroorganismen der Erde
Der Anteil dieser so genannten Methanogenen in der 200 Meter tiefen und mehr als 15.000 Jahre alten heißen Quelle im US-Bundesstaat Idaho betrage mehr als 90 Prozent, berichten die Forscher. Eine derartige zahlenmäßige Überlegenheit von Methanbildnern in unterirdischen Ökosystemen sei bisher einzigartig. Die Wissenschaftler ermittelten die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaft anhand der Erbinformation der Mikroorganismen. Die Methanogenen zählen zu den Archaebakterien, die vor allem an Standorten mit extremen Bedingungen angetroffen werden und zu den ältesten Mikroorganismen auf der Erde gerechnet werden.

Vorbild für fremde Planeten
Die jetzt auf der Erde entdeckte Bakterien-Gemeinschaft liefere eine Vorstellung davon, wie Leben auf anderen Planeten unseres Sonnensystems aussehen könnte, meinen die Forscher. Die Bakterien benötigen zum Überleben weder Sonnenlicht noch organische Verbindungen wie Kohlenstoff.

 

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Astrobiologen präsentieren neue Theorien
Leben auf der Venus vermutet

Astrobiologen präsentieren neue Theorien
Leben auf der Venus vermutet

Einen deutlichen Hinweis für Leben auf der Venus will der Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch von der University of Texas (El Paso) entdeckt haben. Wie das Wissenschaftsmagazin "Newscientist" berichtet, gibt es in der Atmosphäre der Venus deutlich weniger Kohlenmonoxid, als zu erwarten wäre. Das Gas könnte von Bakterien verbraucht worden sein, mutmaßt Schulze-Makuch.

Eindeutiger Beweis für biologische Aktivität
Zudem wurden in der Venus-Atmosphäre zwei Gase gefunden, die normalerweise nicht gleichzeitig nachgewiesen werden, da sie miteinander zu einer anderen Substanz reagieren. "Irgendetwas" müsse die beiden Gase immer wieder nachproduzieren, vermutet Schulze-Makuch. Ein noch deutlicherer Hinweis für Leben auf der Venus ist für den Forscher das Vorhandensein von Kohlenstoff-Sulfid in der Atmosphäre. Die künstliche Herstellung dieses Gases sei so schwierig, dass es als eindeutiger Beweis für biologische Aktivität gelte. Schulze-Makuch nimmt an, dass in den Wolken der Venus Organismen leben, die den Ur- Bakterien der Erde ähneln.

Leben auch auf dem Mars vermutet
Vom Mars auf die Erde abgewanderte Mikroben glaubt dagegen ein russischer Forscher entdeckt zu haben. Das Bakterium Deinococcus radiodurans überlebe selbst radioaktive Bestrahlung, die die für Menschen tödliche Dosis vieltausendfach übersteige, berichtet der "Newscientist" über Untersuchungen des russischen Forschers Anatoli Pavlov vom Ioffe Physikalisch-Technischen Institut in St. Petersburg. Versuche mit anderen Bakterien hätten gezeigt, dass die Entwicklung einer solchen Eigenschaft auf der Erde viel länger benötige, als es auf dieser überhaupt schon Leben gebe. Auf dem Mars könne ein Bakterium eine derartige Umempfindlichkeit dagegen bereits in einigen Tausend Jahren erwerben, da auf diesem Planeten die Radioaktivität viel höher sei als auf der Erde, behauptet Pavlov.

Kritik an neuen Theorien
Bei der Vorstellung beider Theorien beim zweiten europäischen Workshop der Astrobiologie in Graz wurde in der vergangenen Woche allerdings Skepsis laut. Leben benötige wesentlich mehr Wasser als die wenigen in der Venus-Atmosphäre vorhandenen Tröpfchen, hieß es nach Schulze-Makuchs Vortrag. Der Stoffwechsel des angeblichen Mars-Bakteriums ähnele zu stark dem aller anderen Erd-Mikroben, wurde die These Pavlovs kritisiert.

Einen deutlichen Hinweis für Leben auf der Venus will der Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch von der University of Texas (El Paso) entdeckt haben. Wie das Wissenschaftsmagazin "Newscientist" berichtet, gibt es in der Atmosphäre der Venus deutlich weniger Kohlenmonoxid, als zu erwarten wäre. Das Gas könnte von Bakterien verbraucht worden sein, mutmaßt Schulze-Makuch.

Eindeutiger Beweis für biologische Aktivität
Zudem wurden in der Venus-Atmosphäre zwei Gase gefunden, die normalerweise nicht gleichzeitig nachgewiesen werden, da sie miteinander zu einer anderen Substanz reagieren. "Irgendetwas" müsse die beiden Gase immer wieder nachproduzieren, vermutet Schulze-Makuch. Ein noch deutlicherer Hinweis für Leben auf der Venus ist für den Forscher das Vorhandensein von Kohlenstoff-Sulfid in der Atmosphäre. Die künstliche Herstellung dieses Gases sei so schwierig, dass es als eindeutiger Beweis für biologische Aktivität gelte. Schulze-Makuch nimmt an, dass in den Wolken der Venus Organismen leben, die den Ur- Bakterien der Erde ähneln.

Leben auch auf dem Mars vermutet
Vom Mars auf die Erde abgewanderte Mikroben glaubt dagegen ein russischer Forscher entdeckt zu haben. Das Bakterium Deinococcus radiodurans überlebe selbst radioaktive Bestrahlung, die die für Menschen tödliche Dosis vieltausendfach übersteige, berichtet der "Newscientist" über Untersuchungen des russischen Forschers Anatoli Pavlov vom Ioffe Physikalisch-Technischen Institut in St. Petersburg. Versuche mit anderen Bakterien hätten gezeigt, dass die Entwicklung einer solchen Eigenschaft auf der Erde viel länger benötige, als es auf dieser überhaupt schon Leben gebe. Auf dem Mars könne ein Bakterium eine derartige Umempfindlichkeit dagegen bereits in einigen Tausend Jahren erwerben, da auf diesem Planeten die Radioaktivität viel höher sei als auf der Erde, behauptet Pavlov.

Kritik an neuen Theorien
Bei der Vorstellung beider Theorien beim zweiten europäischen Workshop der Astrobiologie in Graz wurde in der vergangenen Woche allerdings Skepsis laut. Leben benötige wesentlich mehr Wasser als die wenigen in der Venus-Atmosphäre vorhandenen Tröpfchen, hieß es nach Schulze-Makuchs Vortrag. Der Stoffwechsel des angeblichen Mars-Bakteriums ähnele zu stark dem aller anderen Erd-Mikroben, wurde die These Pavlovs kritisiert.

 

 


»Hubble zoomt in fernste Winkel des Universums«
Das Weltraumteleskop Hubble hat sich mal wieder selbst übertroffen. Wie die NASA mitteilte, konnte Hubble noch schwache Objekte ausmachen, die möglicherweise bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt waren. Ermöglicht wurde dies, indem Hubble ein natürliches Zoom als eine Art Zusatzbrille verwandte und damit seine für Wissenschaftler ohnehin schon erstaunliche Sichtkraft noch einmal verbesserte. Als natürlicher Zoom diente Hubble der ferne Galaxiehaufen Abell 1689. Hubble richtete seine neue Advanced Camera for Surveys 13 Stunden lang auf den 2,2 Milliarden Lichtjahre entfernten Haufen. Die Schwerkraft der Billionen Sterne darin sowie die schwarze Marterie funktionierten dann als eine Gravitationslinse, die das Licht der dahinter liegenden Galaxien verstärkte.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA zeigte sich von den neuesten Bildern begeistert. Wissenschaftler sprachen von einem dramatischen neuen Einblick in den Kosmos. Die Ergebnisse könnten helfen, die Bildung von Galaxien und schwarzer Materie besser zu verstehen.
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»Trilobiten erzählen die Geschichte der Erde«
Die Dinosaurier waren die Größten! Aber nicht minder markant waren in der Frühzeit des Tierlebens auf der Erde die meerbewohnenden Trilobiten. Nicht nur, dass sie etwa doppelt so lange existierten wie die Riesenechsen - 300 Millionen Jahre. Markant in ganz besonderem Sinne sind diese Gliederfüßer für uns als Informanten darüber, wie die Erde zu ihrer Zeit aussah. Der Brite Richard Fortey, Leitender Paläontologe am Natural History Museum in London, beschreibt in seinem Buch »Trilobiten! Fossilien erzählen die Geschichte der Erde« (Verlag C.H. Beck, München, 275 S., ISBN 3-406- 49592-3, 24,90 Euro), wie mit ihrer Hilfe eine Karte der Kontinente vor einer halben Milliarde Jahren erstellt werden kann.

»Einmalig: Augen aus Kalzit«

Die Trilobiten konnten ganz unterschiedlich groß werden - manche wie eine Suppenterrine, andere wie ein ein Marienkäfer. Manche waren stachelig, andere glatt wie gekochte Eier. Sie besaßen Augen aus Kalzit - einmalig im Tierreich. Diese Kalkspat-Linsen erlaubten eine viel bessere Abbildung der Umwelt als die Augen anderer Gliederfüßer. Ihren Namen tragen die Trilobiten wegen der Dreilappenunterteilung ihres Körpers (lateinisch lobi = Lappen): Kopf, Rumpf, Schwanz.

»Überall zu Hause«

Die zuerst im Kambrium vor 545 Millionen Jahren aufgetretenen Trilobiten waren in der folgenden Erdgeschichtsperiode, dem Ordovizium, überall auf dem Globus zu Hause - vor allem in küstennahen Gewässern. Informationsquelle sind sie, weil sie sich jeweils nach Klima und Umgebung unterschiedlich entwickelten.

»Von Schottland und bis Neufundland«

In Gesteinen im Nordwesten Schottlands und im Westen Irlands findet man dieselben Gliederfüßer dieser Kategorie wie jenseits des Atlantiks im Westen Neufundlands und Grönlands. Das besagt, dass diese Gegenden vor 470 Millionen Jahren zu einer zusammenhängenden Landmasse gehörten. Die Geologen nennen sie Laurentia. Die Gesteine der schottischen Insel Skye entsprechen genau der Art von Kalkstein, die man im Staat New York findet - Gesteine, die unter den Strahlen einer tropischen Sonne abgelagert wurden. Durch Laurentia verlief der Äquator. Wo man Trilobiten etwa aus der Familie der Bathyuriden findet, steht man auf dem Boden dieses einstigen Kontinents.

Es gibt sie auch in Spitzbergen und der kanadischen Arktis, im Westen Kanadas und der USA bis ins Große Becken von Utah, Nevada und Idaho, quer durch Texas, Oklahoma und den Westrand der Appalachen. In Neufundland werden Bathyuriden nur im Westen der Insel gefunden. Ihre Zeitgenossen auf der Ostseite ähneln ihnen nicht. Die beiden Seiten der Insel waren damals durch einen Ozean getrennt und so weit voneinander entfernt wie heute Brasilien und Nigeria.

»Laurentia, Gondwana und Baltica«

Ein anderer Kontinent in jener Zeit war Gondwana mit ebenfalls besonderen Trilobiten. Diese riesige Landmasse drängte sich weitgehend in der südlichen Erdhälfte zusammen. Mitten zwischen Laurentia und Gondwana lag der Kontinent Baltica. Nach derzeitigen Verhältnissen umfasste er Norwegen, Schweden, die baltischen Staaten und erstreckte sich nach Osten durch Russland bis zum Ural. Diese Gebirgskette markiert die Grenze zwischen der baltischen und der sibirischen Platte. Sie waren im Ordovizium durch einen Ozean weit voneinander getrennt. Auch in Baltica sammelte Fortey viele Trilobiten - ganz andere als in Laurentia.

»Andere Arten der Positionsbestimmung«

Diese Fossilien sind nicht das einzige Mittel zur Rekonstruktion einer globalen Geographie der Urzeit. Auch der Paläomagnetismus kann behilflich sein: Messungen an magnetischen Gesteinen können die Position bestimmen, an der sich der Pol zur Zeit von deren Magnetisierung befand. Doch sind sie nicht immer zuverlässig, denn das Signal kann später gestört oder das Gestein umgepolt worden sein.

»Trilobiten existierten bis vor 250 Millionen Jahren«

Trilobiten existierten Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon und Karbon hindurch bis ins Perm vor rund 250 Millionen Jahren. Ihre Fossilien finden sich vor allem in Schiefer und Kalkstein - erhärtete und zu Platten gepresste Schlammmassen, die einst auf dem Meeresboden abgelagert wurden. Ihr Weg von da bis zur Auffindung in Kliffs heutiger Küsten, aber auch in Gebirgen und Ebenen mitten in unseren Erdteilen war höchst wechselvoll.

»Träume von vulkanischen Inselketten«

Der britische Forscher schreibt über seine Trilobiten-Faszination, die ihn seit seiner Jugend begleitet. Er habe von vulkanischen Inselketten geträumt, aus denen Rauchwolken herausquollen und die Lava in ein Inselmeer spien, das von Trilobiten nur so wimmelte. »Ich habe gesehen, wie diese Tiere auf einem zerstörten Meeresgrund erstickten und auf diese Weise gleichzeitig getötet und unsterblich wurden. An einem walisischen Berghang habe ich mich von der Realität einer solchen Tragödie der Urzeit überzeugt.« Fortey war noch ein Schuljunge, als er dort seinen ersten Trilobiten aus hartem Gestein hämmerte.
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«Express» zur Venus«
Eine europäische Sonde soll im November 2005 auf eine fünfmonatige Weltallreise zu dem Planeten Venus gehen. 500 Erdtage lang - zwei Venus-Jahre - wird der »Venus Express« nach seiner Ankunft auf dem heißesten Planeten unseres Sonnensystems die dortige Atmosphäre auf ihre Struktur und Zusammensetzung hin untersuchen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und der europäische Raumfahrtkonzern Astrium unterschrieben am Dienstag in Paris den Vertrag für Entwicklung und Bau der Wissenschaftssonde. Der »Venus Express« ist mit 82,4 Millionen Euro äußerst kostengünstig und schnell zu bauen, weil das Satelliten-Design des »Mars Express« der ESA wiederverwendet werden kann. Außerdem ist es nach einer Mitteilung von Astrium möglich, Reservebauteile des »Mars Express« sowie der Kometen-Sonde »Rosetta« einzusetzen. Der »Venus Express« wird 2005 von dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan mit einer Sojus-Fregat-Rakete auf die Reise geschickt. Die Sonde mit sieben Instrumenten umrundet den zweiten Planeten des Sonnensystems in einer Höhe von 250 bis 66 000 Kilometern und fliegt über seine Pole. Die Wissenschaftler erhoffen sich von dem Flug Rückschlüsse auf die langfristige Klimaentwicklung der Erde.
»Berliner Uni testet Wirkung von Mars-Flug«                   

Die Freie Universität Berlin will die Wirkung eines Mars-Fluges auf den Menschen testen. Eine Reise zum roten Planeten, der in seiner größten Annäherung etwa 55 MillionenKilometer von der Erde entfernt ist, würde zwei Jahre dauern.Frühestens in 15 Jahren könnte der erste bemannte Flug dorthin beginnen. Die Berliner Hochschule hat sich vorgenommen, die Auswirkungen extrem langer Schwerelosigkeit zu untersuchen. Vom 8. Januar an können sich junge männliche Probandenfür einen Langzeittest bewerben, teilte die Hochschule am Samstag mit.

Frühestens in 15 Jahren könnte der erste bemannte Flug zum Mars stattfinden

 Acht bewegungslose Wochen  

Dabei sollen sich die Probanden acht Wochen lang fast bewegungslos in einem Bett aufhalten. Beobachtet werden dabei Kreislaufverhalten, Muskelschwund und Knochenbrüchigkeit, die sich unweigerlich einstellen. Um die Gefahr von Knochenbrüchen der Weltraumfahrer bei ihren ersten Gehversuchen im Schwerefeld des Mars auszuschließen und damit ein Scheitern der gesamten Mission zu verhindern, sollen Muskeltrainings-Methoden zur Verhinderung von Muskel-und Knochenschwund entwickelt und getestet werden. Weitere Auflage: keine privaten und persönlichen Kontakte. Telefon und Fernsehen hingegen seien erlaubt. FU Berlin

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"            20.Januar 2004

Das ist eine großartige Nacht für die NASA - wir sind wieder da", jubelte der Leiter der Raumfahrtbehörde, Sean O'Keefe, am Sonntagmorgen. "Eine perfekte Navigation", freute sich Projektleiter Louis D'Amario. "Wir hätten es nicht besser machen können." Und die Mitarbeiter der Bodenkontrolle in Pasadena in Kalifornien brachen in Jubel aus und umarmten sich.

Grund zum Jubeln  gibt es bei der NASA tatsächlich: Nach einem sieben Monate langen Flug ist der Roboter "Spirit" am Sonntag auf dem Mars gelandet. Seine Mission ist es, nach Spuren von Wasser und damit nach der Möglichkeit von Leben auf dem Planeten suchen. Der 173 Kilogramm schwere Roboter landete weich im Gusev-Krater, einer in der Nähe vom Mars-Südpol gelegenen Vertiefung von der Größe Hessens. Gesichert und abgebremst wurde die Landung mit einem Hitzeschild, einem Fallschirm und Bremsraketen. Acht Sekunden vor der Landung polsterten riesige Airbags das Aufsetzen ab. Die ersten neun Tage bleibt "Spirit" an Ort und Stelle. Danach soll das Gefährt auf seinen sechs Rädern durch die Gegend rollen und Eindrücke sammeln. Die ersten Bilder von "Spirit" zeigen unter anderem den Marshorizont und Teile des Gefährts.

Zu dem 820 Millionen Dollar teuren Projekt der NASA gehört auch die baugleiche Schwestersonde "Opportunity", die am 24. Januar auf dem Mars landen soll. Auch dieser Rover soll 90 Tage im Mars-Gestein und in Bodenproben nach Hinweisen auf Wasser suchen. Mit den drei Landeprojekten wird der Umstand genutzt, dass der Mars seit 60.000 Jahren nie so nahe an der Erde war wie zuletzt. Die NASA will künftig etwa alle 26 Monate eine Sonde von der Erde zum Mars schicken - immer dann, wenn beide Planeten auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne einander passieren.
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Die folgenden Infos  sind entliehen von den t-online seiten------>
Zweiter Nasa-Roboter landet auf dem Mars 
25.Januar 2004
Landeroboter auf dem Roten Planeten. (Zeichnung: Nasa)
Landeroboter auf dem Roten Planeten. (Zeichnung: Nasa)
Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt sind zwei Landeroboter auf dem Mars aktiv. Drei Wochen nach dem Rover "Spirit" landete sein Zwilling "Opportunity" auf der entgegengesetzten Seite des Roten Planeten und sendete schon erste spektakuläre Bilder. "Das ist anders als alles, was ich vom Mars bisher gesehen habe", jubelte ein Nasa-Wissenschaftler.

 

Auf der Suche nach Leben
Nach einer sieben Monate langen Reise war der durch Prallsäcke geschützte Roboter am Sonntag um 6.05 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der Meridiani- Tiefebene aufgeschlagen, wo er in den nächsten Wochen nach Wasser und Spuren von Leben suchen soll.

Sensationelle Aufnahmen vom Mars
Die noch mit geringer Auflösung aufgenommenen Bilder zeigten die Landehülle des Roboters vor der fremden Marslandschaft. Auf einigen Bildern sind helle Felsen im Hintergrund zu erkennen. Die Landschaft wirkt auf diesen ersten Bildern sanfter als auf der anderen Seite des Planeten. Die Wissenschaftler hatten mit besonderer Spannung auf die Bilder gewartet, weil von dieser Seite des Roten Planeten noch keine Aufnahmen von der Oberfläche existierten.

Schwarzenegger im Kontrollraum
Im Kontrollraum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa, wo auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger alle Phasen der Landung über die ersten schwachen Tonsignale des Rovers verfolgte, herrschte nach dem zweiten Erfolg innerhalb von drei Wochen ausgelasse Stimmung. Als das Signal von der sicheren Landung des Rover eintraf, brach lauter Jubel im Kontrollraum aus. Nasa-Chef Sean O'Keefe schenkte bei der ersten Pressekonferenz nach der Landung seinem Erfolgsteam Champagner aus.

Auftrieb für Bushs Weltraumpläne
O'Keefe, der kürzlich zusammen mit Präsident George W. Bush als Ziel der amerikanischen Raumfahrt die Rückkehr zum Mond und eine bemannte Marsmission abgesteckt hatte, freute sich sichtlich über den Doppelerfolg, der nach Ansicht von Experten den US-Plänen Auftrieb geben wird. Er sprach von einem Beispiel dafür, dass die Nasa Großes erreichen könne, wenn sie alle ihre Energie bündele.

 

Große Freude bei Nasa-Wissenschaftlern
Nasa-Chefwissenschaftler Ed Weiler sagte in Anspielung auf "Spirit", der nach mehrtägigen technischen Problemen Anzeichen der Genesung zeigt: "Wir haben einen Rover wieder belebt und die Geburt eines anderen Rover gesehen." Projektmanager Pete Theisinger sprach von einem "großen Tag".

Gefährliche Reise zum Roten Planeten
Für Theisinger und seine Kollegen hatte die Welt zwei Tage zuvor noch ganz anders ausgesehen. "Spirit" wurde als schwer krank eingestuft und "Opportunity" stand vor dem gefährlichsten Teil der Reise zum Mars, der mit seinen harschen Bedingungen in der Vergangenheit zwei von drei Missionen zum Scheitern gebracht hatte. Auch das europäische Marslandegerät "Beagle 2" bleibt verschollen.

 

"Opportunity" soll Wasser aufspüren
In der Tiefebene soll der 1,5 Meter hohe Rover, der mit Panoramakameras und deutschen Spektrometern zur Gesteinsanalyse ausgestattet ist, unter anderem nach Roteisenerz (Hämatit) suchen, das sich oft in Gegenwart von Wasser bildet. Das graue Gestein war 1998 von der Sonde "Mars Global Surveyor" entdeckt worden. Hämatit kann sich nach Angaben der JPL-Wissenschaftlerin Joy Crisp durch vulkanische Aktivitäten oder mit Hilfe von Wasser bilden. "Opportunity" soll diese Frage nun klären.

Kontakt mit "Spirit" wiederhergestellt
Die Wissenschaftler wussten bereits vor der Landung, dass die Landschaft ganz anders sein würde als im Gusev-Krater, von dem "Spirit" Farbbilder in beeindruckender Schärfe geschickt hatte, bevor die Kommunikation wegen eines technischen Problems gestört wurde. Kurz vor der Landung "Opportunitys" konnten die JPL-Wissenschaftler aber mit "Spirit" wieder kommunizieren und einen Grund für die technischen Probleme diagnostizieren.

 

Probleme mit "flash memory"
Das Problem liege vermutlich an dem auch in Digitalkameras und anderen elektronischen Geräten verwendeten "flash memory" des Rover-Rechners, der seit vergangenem Mittwoch immer wieder einfror und dann neu startete. Nachdem der Rover den Befehl erhalten hatte, beim Neustart ein anderes Speichermodul zu verwenden, habe alles viel besser geklappt, hieß es bei der Nasa. Der Rover habe anschließend auch endlich wieder den Befehl befolgt, in den Ruhemodus zu gehen, um Energie zu sparen.

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Eis auf dem Mars entdeckt

Dieses Tal wurde einst von Wasser geformt (Foto: Esa)
Dieses Tal wurde einst von Wasser geformt (Foto: Esa)
Fieberhaft suchen Europäer und Amerikaner seit Wochen nach Anzeichen von Leben auf dem Mars. Jetzt hat die Europäische Raumfahrtbehörde Esa auf dem Mars Eis entdeckt und damit frühere Funde der US-Raumfahrt bestätigt. Die um den Planeten kreisende Sonde "Mars Express", die am 28. Januar ihren Zielorbit erreichen soll, hat an den Polen Eis nachgewiesen. Das teilte Michael McKay, Flugdirektor der Esa, am Freitag in Darmstadt mit.

Umfang der Eismassen unklar
Größe und Ausmaß der Eisfelder seien bislang nicht bekannt, teilte die Esa mit. Das gefrorene Wasser sei mit Hilfe einer Spezialkamera und eines Spektrometers festgestellt worden. Dieses Gerät misst das vom Mars reflektierte Sonnenlicht und kann damit die Existenz von Eis dokumentieren. Wasser ist die Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben. Mehrere Marsmissionen haben daher bereits nach Wasser auf unserem Nachbarplaneten gefahndet und sind auch fündig geworden. So fotografierte beispielsweise die NASA-Sonde "Mars Global Surveyor" im Jahr 2000 Rinnen auf der Oberfläche des Roten Planeten, deren Entstehung sich die Planetenforscher nur durch sickerndes Wasser erklären konnten.

Neueste Fotos belegen Eis auf dem Mars
Die jüngste Aufnahme der europäischen Sonde wurde aus einer Höhe von 273 Kilometer aufgenommen. Das fotografierte Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe des größten Einschlagskraters auf dem Mars. Die Ost-West-Ausdehnung des Gebiets beträgt etwa 100 Kilometer. Zu sehen ist ein Talsystem, das einst von fließenden Wassermassen geformt wurde. Das Bild zeigt die Landschaft aus der Vogelperspektive. Flüssiges Wasser, das als Grundbaustein für mögliches Leben auf dem Mars gilt, wurde allerdings nicht entdeckt.

 

Wasser ist schon da
ESA-Mitarbeiter Professor Walter Flury bezeichnete den Fund als einen "ganz großen Tag" für die europäische Raumfahrt. "Das ist für die bemannte Raumfahrt sehr wichtig", sagte der Wissenschaftler. Wenn zukünftig Menschen auf den Mars gingen - und davon gehe er aus - müssten sie kein Wasser von der Erde aus mitbringen. "Es ist oben auf dem Mars vorhanden, und das ändert die Sachlage ganz fundamental". Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sprach am Freitag von einem "gigantischen Erfolg" für die europäische Raumfahrt. Alle sieben Instrumente der um den Mars kreisenden Sonde arbeiteten einwandfrei und lieferten spektakuläre Ergebnisse.


 

 

 

Chaos im Zentrum der Milchstraße
Satellit enthüllt Schwarzes Loch
Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstrasse (Foto: dpa) Der Röntgensatellit Chandra hat die ersten klaren Aufnahmen vom Zentrum der Milchstraße geliefert. In der Mitte der Galaxie sitzt ein gigantisches Schwarzes Loch. mehr mit Foto-Show...

Kollision knapp entkommen
Asteroid verfehlt die Erde
Mögliches Szenario eines Asteroideneinschlags (Foto: Telepolis) Ein erst kürzlich entdeckter Asteroid ist knapp an der Erde vorbeigeflogen. Eine Kollision hätte nicht mehr verhindert werden können. mehr mit Foto-Show...

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Soho filmte gewaltige Eruptionen
Sonne wirft gigantische Wirbel
Die Sonde Soho liefert neue Aufnahmen von der Sonne (Foto: Soho/EIT) Mit einer spektakulären Eruption hat die Sonne das neue Jahr begonnen. Der seltsam verschlungene Ausbruch, den die Sonde Soho gefilmt hat, erstaunte selbst erfahrene Astronomen. mehr mit Filmen und Foto-Serie...

Sternstunde der Leoniden
zur Foto-Show (Foto: AP)Ein gigantisches Himmelsschauspiel konnten die Amerikaner in der Nacht zum 18. November beobachten. Über 2000 Sternschnuppen der so genannten Leoniden gingen pro Stunde über einigen Teilen der USA nieder - ein Meteorschauer, der in einer solchen Intensität erst wieder 2099 zu beobachten sein soll. Das Spektakel war fast überall in Nord- und Mittelamerika zu beobachten, in Europa fiel es deutlich dürrer aus, war aber ebenfalls zu sehen.

Foto-Show - Der Leonidensturm

Feuerkugeln über Deutschland
Am Himmel über Bayern und an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern fand ein ungewöhnliches Spektakel statt: Pro Stunde leuchteten dort etwa fünf seltene "Feuerkugeln", gleißend helle Sternschnuppen, die fast wie Silvesterraketen wirken. Das berichtete Jost Jahn von der Vereinigung der Sternfreunde in Uelzen. Im übrigen Deutschland sei die Sicht durch Wolken ungünstig gewesen, gezählt wurden etwa 50 Sternschnuppen in der Stunde.

Kometen aus dem Schweif von Temple-Tuttle
zur Foto-Show (Foto: AP)Zu verdanken war die "Sternstunde" den Leoniden, deren Ursprung der Komet Tempel-Tuttle ist. Sie erscheinen etwa alle 33 Jahre besonders zahlreich. In der Nähe des Kometen kreisen Wolken erbsengroßer Bruchstückchen auf eigenen Bahnen um die Sonne. Die Sternschnuppen stammen von Kometenbruchstücken, die in den Jahren 1633 bis 1866 von der Sonne aus dem "schmutzigen Schneeball" Tempel-Tuttle herausgetaut wurden und nun die Erde auf ihrer Bahn kreuzen.
                     AP/dpa

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-----maddmaxx news - 28. Juli 2001-----
DEN GEHEIMNISSEN UNSERES SONNENSYSTEMS AUF DER SPUR.....

die amerikaniscge Raumsonde " GENESIS " startet ins all...nach den plänen der NASA techniker soll die sonde im jahr 2004 eine kapsel mit sonnenmaterie über dem bundesstaat utha abwerfen...die 255 millionen teure sonde fliegt zunächst zum sogenannten LAGRANGE-PUNKT...1,5 millionen kilometer von der erde entfernt in richtung sonne...an diesem punkt heben sich anziehungs-und fliehkräfte so gegeneinander auf, dass die sonde dort in parkposition gelangt..antriebslos bewegt sie sich dann gemeinsam mit der erde um die sonne...GENESIS befindet sich weit außerhalb des erdmagnetfeldes, welches den sonnenwind ablenkt...somit kann der partikelstrom ungehindert auf die sonde auftreffen...mit einer geschwindigkeit von über einer million kilometer pro stunde wird GENESIS regelrecht bombardiert...blöcke aus ultrareinen materialien...silizium saphir gold aluminium germanium und diamant sollen die einzelnen atome des sonnenwindes einfangen ohne sie chemisch und physikalisch zu verändern....im april macht sich die sonde dann auf den heimweg zur erde..das gsammelte material wird am 8. september 2004 in einer kapsel abgeworfen...schwebt an einem gleitschirm über einem testgebiet der US AIR FORCE...ein hubschrauber soll die kapsel vor dem aufprall abfangen..die forscher hoffen, mit der untersuchung des materials, neue erkenntnisse über die entstehung unseres sonnensystems zu gewinnen...

...weitere infos unter:   


 

-----maddmaxx news - 20. Juli 2001-----
Drei Lufttanks an der "ISS" befestigt...

...astronauten der US-raumfähre ATLANTIS haben während eines sechseinhalbstündigen einsatzes drei lufttanks an der neuen eingangsschleuse der internationalen raumstation ISS angebracht.


 

-----maddmaxx news - 15. Juli 2001-----
WeltRaum-Shuttle atlantis angedockt....

..nach dem andocken an die internationale weltraumstation ISS beginnen die astronauten mit den vorbereitungen, eine luftschleuse an die außenwand der raumstation zu montieren....die rund sechs tonnen schwere schleuse soll heute morgen MESZ mit hilfe eines roboterarms in die richtige position gebracht werden...


 

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-----maddmaxx news - 14. Juli 2001-----
 Ariane-Mission fehlgeschlagen

 Die letzte Mission der europäischen Trägerrakete Ariane 5 scheint fehlgeschlagen zu sein. Am Freitag den 13. Juli 2001 versagte die letzte Stufe der Rakete, die zwei Nachrichten- Satelliten in den Orbiter bringen sollte. Die Betreibergesellschaft Arianespace teilte mit, dass sich beide Satelliten auf einer falschen Umlaufbahn befinden. Es handelt sich um einen japanischen Direktfunksateliten und um das europäische Vorzeigeprojekt " Artemis " der modernste Nachrichtensatellit, den die ESA je gebaut hat. Allein das Projekt " Artemis " schlägt mit Kosten in Höhe von umgerechnet 1,6 Milliarden Mark zu Buche.

" Artemis " sollte in 36.000 km Höhe als Relaisstation dienen und unter anderem die Laserkommunikation erproben.

Das Projekt ist nun zumindest in Frage gestellt......noch ist nicht sicher, ob die Satelliten in ihre Soll-Position manövriert werden kö:nnen.


 

-----maddmaxx news - 01 Juli 2001-----
Weltraum-Teleskop HUBBLE entdeckt neue Rätsel....                                                     .....Hubble-Teleskop..              eskimo_nebel_5000_lichtjahre_entfernt.jpg (10916 Byte)

Winzlinge im Weltall
Astronomen haben die kleinsten Objekte außerhalb unseres Systems entdeckt, die nicht um einen fremden Stern kreisen.  

Hubble fotografierte winzige Objekte
Planetenjäger wurden fündig......
Bislang konnten Astronomen lediglich riesige Jupiter-große Gasplaneten außerhalb unseres Sonnensystems ausmachen. Ein neues Bild des Weltraumteleskops Hubble liefert erstmals eine Aufnahme von kleinen Objekten im All, die nicht einmal um einen fernen Stern kreisen.

Rasanter Helligkeitsanstieg
Eigentlich wollten die Forscher mit Hilfe von Hubble das Innere des Kugelsternhaufens M22 ergründen, als plötzlich die Helligkeit einiger Sterne sprunghaft anstieg. Dieser Effekt wird als "Microlensing" bezeichnet: Sobald sich ein Objekt vor einen Stern schiebt, wird dessen Licht "verbogen". Der dahinter liegende Stern erscheint daher wesentlich heller.

Winzlige im Weltall
Normalerweise dauert ein solcher Helligkeitsanstieg Tage oder gar Wochen an. Was die Hubble-Forscher jedoch bei diesem Ereignis so verblüffte, war die Rasanz des Effekts: Innerhalb von 20 Stunden war der Spuk vorbei. So konnten die Wissenschaftler errechnen, dass die unbekannten Objekte rund 80mal kleiner sind als die Erde.

Rätselraten bei der Nasa
Die Astronomen spekulieren, dass es sich eventuell um Planeten handelt, die durch irgendeine Krafteinwirkung aus der Umlaufbahn um einen Mutterstern geschleudert wurden. Die Beobachtungen kommen jedoch für die Forscher so überraschend, dass sie erst durch weitere Studien bestätigt werden müssen. Sie erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse über die Entstehung von Sternen und Planeten.

Text: ExpeditionZo                  ausführliche Infos gibt es bei : http://www.expeditionzone.com


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-----maddmaxx news - 23.Juli 2002---
Chaos im Zentrum der Milchstraße
Satellit enthüllt Schwarzes Loch
Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstrasse (Foto: dpa) Der Röntgensatellit Chandra hat die ersten klaren Aufnahmen vom Zentrum der Milchstraße geliefert. In der Mitte der Galaxie sitzt ein gigantisches Schwarzes Loch.

Kollision knapp entkommen
Asteroid verfehlt die Erde
Mögliches Szenario eines Asteroideneinschlags (Foto: Telepolis) Ein erst kürzlich entdeckter Asteroid ist knapp an der Erde vorbeigeflogen. Eine Kollision hätte nicht mehr verhindert werden können. 

Soho filmte gewaltige Eruptionen
Sonne wirft gigantische Wirbel
Die Sonde Soho liefert neue Aufnahmen von der Sonne (Foto: Soho/EIT) Mit einer spektakulären Eruption hat die Sonne das neue Jahr begonnen. Der seltsam verschlungene Ausbruch, den die Sonde Soho gefilmt hat, erstaunte selbst erfahrene Astronomen. 

Bis zu 2000 Sternschnuppen pro Stunde
Sternstunde der Leoniden
zur Foto-Show (Foto: AP)Ein gigantisches Himmelsschauspiel konnten die Amerikaner in der Nacht zum 18. November beobachten. Über 2000 Sternschnuppen der so genannten Leoniden gingen pro Stunde über einigen Teilen der USA nieder - ein Meteorschauer, der in einer solchen Intensität erst wieder 2099 zu beobachten sein soll. Das Spektakel war fast überall in Nord- und Mittelamerika zu beobachten, in Europa fiel es deutlich dürrer aus, war aber ebenfalls zu sehen.

  Der Leonidensturm

Feuerkugeln über Deutschland
Am Himmel über Bayern und an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern fand ein ungewöhnliches Spektakel statt: Pro Stunde leuchteten dort etwa fünf seltene "Feuerkugeln", gleißend helle Sternschnuppen, die fast wie Silvesterraketen wirken. Das berichtete Jost Jahn von der Vereinigung der Sternfreunde in Uelzen. Im übrigen Deutschland sei die Sicht durch Wolken ungünstig gewesen, gezählt wurden etwa 50 Sternschnuppen in der Stunde.

Kometen aus dem Schweif von Temple-Tuttle
zur Foto-Show (Foto: AP)Zu verdanken war die "Sternstunde" den Leoniden, deren Ursprung der Komet Tempel-Tuttle ist. Sie erscheinen etwa alle 33 Jahre besonders zahlreich. In der Nähe des Kometen kreisen Wolken erbsengroßer Bruchstückchen auf eigenen Bahnen um die Sonne. Die Sternschnuppen stammen von Kometenbruchstücken, die in den Jahren 1633 bis 1866 von der Sonne aus dem "schmutzigen Schneeball" Tempel-Tuttle herausgetaut wurden und nun die Erde auf ihrer Bahn kreuzen.

 

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AP/dpa

Sternentstehung
Ungewöhnlicher Stern entdeckt

Darstellung des Sternensystems KH 15 D (Foto: Wesleyan University)Der neu entdeckte Stern KH 15D ist für astronomische Verhältnisse ein junger Hüpfer: Er bringt es gerade einmal auf drei Millionen Jahre. Doch für Himmelsforscher spielt KH 15D eine ganz besondere Rolle, ähnelt er doch unserer Sonne in ihren Anfängen. Dies haben Kristin Kearns und William Herbst von der Wesleyan University während ihrer Beobachtungen am Van Vleck Observatory herausgefunden. Von einer genaueren Untersuchung des jungen Sterns erhoffen sich die beiden Astronomen genauere Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems.

Foto-Serie - Der Zyklus der Sterne
Hintergrund - Wie ein Stern entsteht
Planetenjäger - Neuer Erfolg bei Suche nach fernen Planeten
Weltraumteleskop - Sensationelle Bilder aus dem All

Strudel der Sternentstehung
Rund 2.400 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt KH 15 D im Sternbild Monoceros, nahe des berühmten Cone-Nebels. Bei ihrer Beobachtung stießen die Wissenschaftler auf ein bizarres Phänomen: Alle 48,3 Tage verblasst der Stern für genau 18 Tage. Offenbar umrundet ein Himmelskörper regelmäßig den Stern KH 15 D - an und für sich kein ungewöhnliches Ereignis. Stutzig machte Kearns und Herbst allerdings die Dauer der Verdunklung, die unmöglich von einem einzigen Planeten herrühren konnte. Nur eine riesige Ansammlung verschiedener Objekte, von winzigen Staubpartikeln bis hin zu Asteroiden, konnte eine derart lang anhaltende Verdunklung erklären. Ein weiteres Novum: Der Sternenstaub befindet sich in unmittelbarer Nähe von KH 15 D. Nie zuvor hatten Astronomen Himmelskörper entdeckt, die so nahe um einen Stern kreisen. "Das gibt uns die Möglichkeit, einen Blick direkt in den gewaltigen Strudel zu werfen, in dem Planeten wie unsere Erde gebildet werden", erklärt Alan Boss von der Carnegie Institution in Washington.

Sternenmusik - Hörbare Schwingungen
Kannibalismus - Im Weltall
Startseite - Karriere & Wissen

http://karriere.t-online.de/karr/wiss/astr/ar/CP/ar-neuerstern.html

Neue Technik liefert einmalige Bilder
Jupitermond unter Beobachtung

zur Foto-Serie (Foto: Nasa)Astronomen können den Jupitermond Io von nun an von der Erde aus ins Visier nehmen. Mit Hilfe des Keck-Teleskops in Mauna Kea, Hawaii und seiner Infrarotkamera haben sie freie Sicht auf Lavaseen, Feuerfontänen und Magma speiende Vulkane auf dem 630 Millionen entfernten Himmelskörper, berichtet das Magazin "Nature" in seiner Online-Ausgabe.

Foto-Serie - Jupitermond Io
Animation - Der feurige Mond
Foto-Serie - Gasriese Jupiter

Detailaufnahmen aus nächster Nähe
Io ist der Himmelskörper mit der höchsten vulkanischen Aktivität im Sonnensystem. Kein Wunder, dass Astronomen ein reges Interesse an ihm haben. Noch Anfang des Jahres konnten sie sich über detailierte Aufnahmen der Raumsonde Galileo freuen, die auf ihrer Reise zum Jupiter bis auf 400.000 Kilometer an den Vulkanmond herangekommen war. Doch die Galileo-Mission endet im September.

Neue Technik bringt Bilder wie aus dem All
Mit Hilfe der so genannten "Adaptivoptik" soll Teleskop Keck den Verlust wettmachen. Diese neue Technologie erlaubt es dem Teleskop, Phänomene von der Erde aus zu verfolgen, die vorher nur aus dem All beobachtet werden konnten. Ein Computer analysiert die Aufnahmen und korrigiert die Effekte, die bei erdbasierten Teleskopen normalerweise durch Turbulenzen in der Atmosphäre hervorgerufen werden.

Keck macht Jupitermond Io zum Filmstar
Die neue Technik scheint zu halten, was sie verspricht. Letztes Jahr konnten die Astronomen mit Keck bereits den Ausbruch des Vulkans "Surt" auf Io mitverfolgen. Laut Imke de Pater von der Berkeley-Universität war es der heftigste Ausbruch, der je im Sonnensystem beobachtet wurde. Inzwischen haben die Forscher aus Aufnahmen von Keck sogar einen Film gemacht, der zeigen soll, was das Teleskop kann. Erstmals vorgeführt wurde die Animation, die eine volle Umdrehung des Jupitermondes zeigt, beim letzten Treffen der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft in Albuquerque, New Mexiko.

http://karriere.t-online.de/karr/wiss/astr/ar/CP/ar-keckteleskop.html

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Raumfähre Endeavour
Landung in Kalifornien mit zwei Tagen Verspätung

Raumfähre Endeavour in Kalifornien gelandet (Foto: dpa)Die amerikanische Raumfähre Endeavour ist mit zwei Tagen Verspätung von der Internationalen Raumstation (ISS) zur Erde zurück gekehrt. Das Shuttle landete um 19.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien, teilte die Weltraumbehörde Nasa mit.

Foto-Serie - Wachwechsel auf der ISS
Foto-Serie - Außenposten im Weltall
Hintergrund - Großlabor ISS
Buchtipp - Der Mensch im All

Landung war mehrfach verschoben worden
Die geplante Landung am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida musste wegen Gewitter- und Regenfronten mehrfach verschoben werden. Eigentlich hätte die Endeavour dort schon am Montag aufsetzen sollen. Die Nasa hoffte vergeblich auf besseres Wetter in Florida. Die Landung in Kalifornien bedeutet, dass die Raumfähre huckepack auf einem umgebauten Jumbo nach Florida zurückgebracht werden muss, ein Unterfangen, das rund eine Million Dollar und eine Woche Verspätung im engen Zeitplan der Nasa-Projekte kostet.

US-Astronauten: 196 Tage im All
Die Endeavour kehrte von einem erfolgreichen Einsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) zurück. Bei drei Einsätzen an der Außenwand der Station wurde durch die Besatzungsmitglieder unter anderem der Roboterarm repariert. Mit der Raumfähre kehrten auch frisch gebackene Rekordhalter zur Erde zurück. Die beiden Amerikaner unter der Langzeitbesatzung, die das Shuttle von der Raumstation abgeholt hatte, waren insgesamt 196 Tage im All - so lange, wie kein Amerikaner vor ihnen. Die beiden hatten ihre Arbeit in der ISS zusammen mit dem Russen Juri Onufrienko im Dezember aufgenommen. Das Nachfolgertrio soll bis Oktober im All bleiben.

http://karriere.t-online.de/karr/wiss/inte/ar/CP/ar-endeavour-landung.html

Neues Hubble-Bild
Farbenprächtige Supernova

Cassiopeia A (Foto: Reuters)Glühende Gasströme leuchten in allen Regenbogenfarben: Das neuste speltakuläre Foto des Hubble-Teleskops zeigt die jüngsten Supernova-Überreste, bekannt als Cassiopeia A, 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Das Licht dieser gewaltigen Sternenexplosion erreichte die Erde am Ende des 17. Jahrhunderts. Der Stern, dessen Ende dieses Lichtspektakel auslöste, hatte die 15- bis 20fache Masse unserer Sonne und damit eine kurze Lebensdauer. Derart massereiche Sterne verbrauchen ihren nuklearen Brennstoff viel schneller als massearme und durchlaufen dann eine Kette von Reaktionen, die zu einer dramatischen Explosion führen.

Hubble - Liefert spektakuläre Fotos
Foto-Serie - Die schärfsten Hubble-Bilder

Recycling im Weltall
Das aktuelle Hubble-Foto erlaubt es Astronomen, die Überreste einer solchen Sternexplosion genau zu studieren. Zum ersten Mal kann man erkennen, dass sich das Material, das von der Explosion mit gewaltiger Energie ins All geschleudert wurde, in tausenden kleinen Knoten aus abkühlendem Gas anordnet. Dieses Gas könnte in Zukunft zu neuen Sternengenerationen recycelt werden. Auch unsere Sonne und die Planeten sind aus Überresten von Supernovae entstanden, die vor vielen Milliarden Jahren explodierten.

Farbspiele
Die Aufnahme zeigt den oberen Rand der sich ständig ausbreitenden Hülle aus Gas. Oben im Bild sind Dutzende kleiner Materieklumpen zu erkennen, von denen jeder im Durchmesser zigmal größer ist als unser Sonnensystem. Ursprünglich machten sie jedoch nur Bruchteile des explodierten Sterns aus. Die Farben in dem Bild markieren die chemischen Elemente, aus denen das Gas besteht: Dunkles Blau signalisiert sauerstoffreiche Regionen, Rot Bereiche mit hohem Schwefelgehalt.

http://karriere.t-online.de/karr/wiss/astr/ar/CP/ar-hubble-cassiopeia.html   05.07.02

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Hubble-Teleskop
Infrarotkamera wieder voll einsatzfähig

zur Foto-Serie (Foto: Nasa)Nach über drei Jahren Pause sendet die Infrarotkamera des Hubbble-Weltraumteleskops neue spektakuläre Bilder zur Erde. Nachdem das Kühlsystem der Kamera ausgefallen war, konnte das "Multi Object Spectrometer" (Nicmos) keine Aufnahmen im Infrarotbereich mehr liefern. Im März diesen Jahres erhielt Nicmos ein neues Kühlsystem. Mit den ersten Aufnahmen nach der Reparatur sind die Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa höchst zufrieden. "Es ist fantastisch, dass wir die Sehkraft von Hubble im infraroten Bereich wiederhergestellt haben", schwärmt Rodger Thompson von der University of Arizona. Bei einer der Aufnahmen handelt es sich um ein Infrarotbild des Konusnebels, den Hubble erst vor kürzlich entdeckt hat.

Foto-Serie - Die neuesten Hubble-Bilder

Infrarotkamera nimmt Himmelsobjekte ins Visier
Nachdem Nicmos 1997 am Weltraumteleskop installiert war, lieferte es einmalige Bilder von entstehenden Sternen. Das Besondere an Nicmos: Das Instrument kann durch Staub hindurch sehen. Selbst eine Supernova hat die Infrarotkamera bereits fotografiert. Außer dem Konusnebel hat Nicmos nach seiner Reparatur auch die Galaxie NGC 4031 ins Visier genommen. Dabei gelang es Hubble, bis in den Kern der Galaxie zu zoomen, die 55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Zum Erstaunen der Astronomen fand das Teleskop eine bandartige Struktur, in der die Forscher einen Ring neu entstandener Sterne vermuten. Die ringartige Struktur erstreckt sich über einen Durchmesser von rund 720 Lichtjahren."Nicmos hat uns zu den äußersten Rändern unseres Universums und in eine Zeit entführt, in der die ersten Galaxien entstanden sind, " erklärte Thompson. "Wir können es kaum erwarten dorthin zurückzukehren."

http://karriere.t-online.de/karr/wiss/astr/ar/CP/ar-hubble-neu.html   05.07.02

Neuer Asteroid entdeckt
Mögliche Begegnung mit der Erde

Simulation eines AsteroideneinschlagsAstronomen des Linear Observatory in New Mexico (USA) haben einen neuen Asteroiden entdeckt. Der als 2002 NT7 bezeichnete Felsbrocken hat einen Durchmesser von etwa zwei Kilometern und umkreist die Sonne in 837 Tagen, wie der Online-Dienst der BBC berichtet. Vorläufige Berechnungen seiner Flugbahn ergaben, dass der Asteroid am 1. Februar 2019 die Erde treffen könnte. Der Einschlag eines Objekts dieser Größenordnung wäre in der Lage, einen gesamten Kontinent zu verwüsten.

Asteroiden-Fotos - Kosmische Geschosse

NT7 steht unter genauer Beobachtung
Nach seiner Entdeckung wurde NT7 weltweite Aufmerksamkeit zuteil, er wurde mittlerweile fast 200 Mal beobachtet und wird noch für 18 Monate gut sichtbar sein. Diese Tatsache und seine Helligkeit, die ihn möglicherweise auch auf älteren Fotos erscheinen lässt, wird den Forschern eine solide Grundlage für die genaue Berechnung seiner Flugbahn liefern. Zunächst wurde ihm auf einer Gefährdungsskala (Palermo Skala) ein Wert von 0,06 zugeordnet. Zum ersten Mal ist damit ein Asteroid im positiven Bereich der Skala.

Gefahr schwindet mit genaueren Daten
Bei aller Aufmerksamkeit, die NT7 verdient, erwarten Wissenschaftler jedoch, dass weitere Berechnungen eine Gefährdung der Erde nicht bestätigen werden. Dr Donald Yeomans vom Nasa-Laboratorium in Kalifornien sagte der BBC, dass die momentane Berechnung der Asteroidenbahn möglicherweise Fehler von mehreren zehn Millionen Kilometern aufweist. Wir müssten uns daran gewöhnen, dass die Entdeckung derartiger Objekte zunächst bedrohlich scheint, sich aber später als harmlos herausstellt, so Yeomans.

Asteroid - "Streifte" am 14. Juni die Erde
Asteroiden - Können mit Atomwaffen verwechselt werden
Junge Asteroiden - Liefern neue Erkenntnisse
Kometen - Brachten Leben auf die Erde

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http://karriere.t-online.de/karr/wiss/astr/ar/CP/ar-asteroid-nt7.html  14.07.02

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-----maddmaxx news - 24 Juni 2001-----
...  meldungen über den Mars reißen nicht ab....die mars-sonde mars global surveyer schickte spektakuläre aufnahmen an die NASA...bisher wurden über 70.000 aufnahmen zur erde gefunkt, die unseren wissenschaflern rätsel aufgeben..man spricht von hochinteressanten objekten...neuere fotos belegen, daß das sogenannte marsgesicht eindeutig eine gebirgsformation ist... doch gibt es neue seltsame strukturen, die künstlichen ursprungs sein könnten...mehr informationen und eine foto galerie einiger mars fotos unter:  http//www.t-online.de/bildung/inhalte/wisbii13.htm 

     ...eingebettet im roten wüstensand.....unbekannte objekte..( auf das Bild klicken um Vergrößerung zu sehen )                       

..im herbst dieses jahres soll die mars odyssey-sonde in die umlaufbahn des roten planeten gelangen und neue bilder von der marsoberfläche zur erde senden....dann werden wir mehr erfahren...


 

-----maddmaxx news - 14 Juni 2001---
...gestern brachte SPIEGEL-ONLINE eine aufsehenerregende meldung auf der NEWS WISSENSCHAFTS-WEB-SEITE....unter der schlagzeile " MARS SCHICKT LICHTBLITZE ZUR ERDE " wird über rätselhafte lichtblitze berichtet, die vom mars zu erde gesendet wurden...

vorgeschichte und hintergründe unter :  http://www.spiegel.de/


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Durchschnittsfarbe des Universums
Kosmos strahlt in Türkis
Voilà: Die Farbe des UniversumsDie meisten Leute stellen sich das Universum als ein Meer der Dunkelheit vor, in dem nur hier und dort ein gelber Lichtpunkt schwimmt. Aber die Kosmologen Ivan Baldry und Karl Glazebrook von der John Hopkins University haben es genau definiert: Die Farbe des Universums ist ein helles Türkis mit einem Hauch Aquamarin.

Alles Licht auf einmal gesehen
Es handelt sich dabei um eine Art Durchschnittsfarbe: Wenn jemand alles sichtbare Licht des Universums auf einmal wahrnehmen könnte, würde er genau dieses helle Blaugrün sehen. Um diese Durchschnittsfarbe zu bestimmen, haben die Forscher die Daten der 2dF Galaxy Redshift Survey (Galaxien-Rotverschiebungs-Studie) analysiert. Diese Studie des Spektrums von Tausenden von Galaxien wurde in einer englisch-australischen Kooperation an einem Observatorium in Neusüdwales in Australien durchgeführt.

Die Wissenschaftler kombinierten zunächst das Licht von mehr als 200.000 Galaxien. Danach bestimmten sie, wie das gemittelte Frequenzspektrum vom menschlichen Auge wahrgenommen würde. So kamen sie auf die Farbe des Universums.

Es folgt die "rote Periode"
Während junge Sterne vorwiegend Licht im blauen Spektrum aussenden, weist das Licht alter Sterne vorwiegend Komponenten im roten Bereich auf. Da die Zahl der neu entstehenden Sterne rückläufig ist, wird das Licht des Universums zunehmend roter - die Forscher sprechen daher auch von einer künftigen "roten Periode" des Universums.

 

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-----maddmaxx news - 23.Oktober 2001---
Schwarzes Loch stößt Energie aus

schwarzes loch 
Wie ein elektrischer Dynamo
Mit Hilfe eines Röntgensatelliten der Esa gelang einem internationalen Team von Astronomen erstmals die Beobachtung, wie Energie aus einem Schwarzen Loch austrat. "Noch niemals zuvor haben wir Energie aus einem Schwarzen Loch ausströmen sehen", erklärt Christopher Reynolds von der Universität von Maryland. "Wir beobachteten immer nur Energie, die hineingesogen wird".

 

Beobachtung widerspricht gängigen Modellen
Wissenschaftler sind der Ansicht, dass im Zentrum der meisten Galaxien des Universums supermassive Schwarze Löcher sitzen. Sie konzentrieren die Masse von Millionen von Sonnen auf ein Gebiet kleiner als unser Sonnensystem. Alles, was in den Sog eines Schwarzen Lochs gerät wird unrettbar in den "Schlund des Strudel" gesogen. Die Entdeckung ausgestoßener Energie in der Spiralgalaxie MCG-6-30-15 wiederspricht allen gängigen Modellen von Schwarzen Löchern.

Schwarzes Loch mit Dynamoeffekt
Auf der Suche nach dem bislang unbekannten Effekt stießen die Astronomen auf eine bereits vor 25 Jahren durch Roger Blanford und Roman Znajek aufgestellte Theorie. Ihr zufolge kann Energie erzeugt werden, wenn ein sich drehendes Schwarzes Loch durch Magnetfeldlinien abgebremst wird. Diese Energie wiederum wird von der Umgebung aufgenommen.            

                                                                       


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Die News dieser Seite wurden auf http://www.astronews.com entliehen

Astronews informiert umfassend über alles, was mit Universum, Raumfahrt und  Wissenschaft und Forschung rund um das unendliche All zu tun hat

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 Jenseits von Pluto: Max-Planck Radioastronomen vermessen ferne Kleinplaneten . Pressemitteilung PRI (MPIfR) 10/02 (1) des MPI für Radioastronomie vom 7. Oktober 2002. Wissenschaftlern am MPIfR ist es gelungen, den Durchmesser von vier der fünf grössten und fernsten Kleinplaneten unseres Sonnensystems zu bestimmen. Der grösste dieser Himmelskörper, Quaoar, hat ca. 1200 km Durchmesser und ist seit Pluto im Jahr 1930 der grösste im Sonnensystem gefundene Himmelskörper.
SPACE SHUTTLE
Astronauten beenden ersten Weltraumspaziergang
von Stefan Deiters
astronews.com
11. Oktober 2002

Nach monatelanger Verzögerung geht der Bau der ISS nun wieder voran:  Kurz nach Mitternacht MESZ war der erste Weltraumspaziergang zur Installation eines wichtigen Gerüstteils zum weiteren Ausbau der Internationalen Raumstation abgeschlossen. Zwei weitere Arbeitseinsätze sollen folgen.

STS-112 Start

Bild der Außenkamera der Atlantis während des Starts. Foto: NASA

Der erste Arbeitseinsatz des Altantis-Besatzung dauerte genau sieben Stunden und eine Minute und wurde von den beiden Astronauten David Wolf und Piers Sellers durchgeführt. Zuvor war eine Verstrebung, die die Bezeichnung S1 Truss trägt, mit Hilfe des Roboterarms der ISS an die Station angebracht worden, so dass die Astronauten allerlei notwendige Leitungsverbindungen herstellen konnten. Auch eine Antenne wurde installiert.

Allerdings werden die beiden Weltraumarbeiter noch zwei weitere Arbeitseinsätze im All benötigen, um das Gerüst vollständig funktionsfähig zu machen. Das Bauteil wird zusammen mit anderen Elementen das Rückgrat der Station bilden und ist an das während einer früheren Mission montierte S0-Truss-Element angebracht worden. Dieses bildet den Mittelpunkt einer Struktur die im Endzustand einmal eine Länge von über 90 Metern erreichen soll. Der nächste Weltraumspaziergang ist für Samstagnachmittag vorgesehen.

Die Atlantis war am 7. Oktober mit einigen Tagen Verspätung gestartet und hatte am Nachmittag des 9. Oktober an die Internationale Raumstation angedockt. Während des Starts bot die amerikanische Weltraumbehörde NASA diesmal einen besonderen Service: Am externen Tank der Atlantis war eine kleine Videokamera angebracht, die einen eindrucksvollen Blick auf die immer kleiner werdende Erde erlaubte.

mehr Infos------> http://www.astronews.com/news/artikel/2002/10/0210-008.shtml

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Keine besonderen Vorkommnisse im September...                jupiter_polarlicht
-----maddmaxx news - September 2002---
Zucker im Weltraum



Die Hoffnung auf Leben  im weiten Universum wird nun süßer als angenommen. Die erste Entdeckung des einfachen Zuckermoleküls Glycoaldehyd in einer großen Wolke aus Gas und Staub in der Nähe des Zentrums in unserer eigenen Milchstrasse, wurde durch Wissenschaftler mit Hilfe des National Science Foundation´s 12 Meter Teleskop, einem Radioteleskop auf Kitty Peak in Arizona/USA gemacht.

"Die Entdeckung dieses Zuckermoleküls in einer Wolke, in der sich neue Sterne formen gibt Grund zu der Annahme, das die chemischen Prozesse für Leben schon lange vorher beginnen, als wenn die Planeten geformt werden und damit beginnen, um Sterne zu kreisen." sagte dazu Jan M. Hollis vom NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, MD.

"Diese Entdeckung mag der interessanteste Schlüssel dafür sein, um zu verstehen, wie Leben auch hier auf der Erde entstanden ist." fügte Philip Jewell vom National Radio Observatory (NRAO) hinzu. Die Bedingungen in interstellaren Wolken könnten in vielen Fällen, so der Wissenschaftler, - die Bedingungen beherbergen die auf der Erde vor Jahrmilliarden geherrscht haben könnten. So könnte das Studium der Chemie der Interstellaren Wolken die Entstehung von Leben erklären. Wissenschaftler könnten anhand der Untersuchungen verstehen, wie die Bio-Moleküle geformt wurden in der Erde jüngsten Tagen. Außerdem weisen manche Wissenschaftler darauf hin, das die Erde mit komplexen Molekülen, ausgehend von vorbeifliegenden Kometen, besät worden sein könnte. Diese Kometen könnten aus interstellaren Wolken gekommen sein, aus der sich dann unser Sonnensystem gebildet haben könnte.

 

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